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Messer Ratgeber

Hier erfahren Sie alles über die richtige Messerpflege, Messeraufbewahrung, Handhabung von Messern, Schneidetechniken und welches Messer für Sie das Richtige ist.

Jeder Handwerker weiß um die Bedeutung des richtigen Werkzeuges und Kochen ist Handwerk.

Unser kleines Messer-Wikipedia möchte ein wenig Licht in Ihre dunklen Messerschubladen werfen. Damit Sie in Ihrer Küche immer das richtige Handwerkszeug greifen können, wenn Sie es brauchen: Ihr scharfes Messer!

Das Gelingen der Mahlzeit muss nicht auf „Messers-Schneide“ stehen, wenn Sie ein paar Tipps beherzigen und mit den richtigen Handgriffen und einer scharf geschliffenen Klinge schälen, würfeln, vierteln, halbieren, filetieren, auslösen, zerlegen oder schlicht und ergreifend… schneiden.

Die Messerpflege

Wie reinige ich meine Messer?

Spülen und reinigen Sie Messer so früh wie möglich nach dem Gebrauch ab.

Messer gehören nicht ins Spülwasser und müssen auch nicht eingeweicht werden. Reinigen Sie per Hand mit lauwarmem Wasser und trocknen Sie es anschließend gründlich ab. So wird die Bildung von Rost und Kalkflecken vermieden.

Machen Sie das immer so und fangen Sie gar nicht erst an abzuwägen, ob Sie jetzt etwas Säurehaltiges (z.B. eine Zitrone) geschnitten haben oder nur beispielsweise nur etwas Gemüse. Scharfe und säurehaltigen Reinigungsmittel halten Sie bitte unbedingt von Ihren Messern fern.

Auch vermeintlich rostfreie Messer weisen schnell Korrosionsschäden auf, wenn man bestimmte Essensreste nicht beseitigt und sie an der Klinge antrocknen lässt.

Hochwertige Messer gehören nicht in die Spülmaschine!

Kling komisch, ist aber so. Und warum?
Es besteht die Gefahr, dass die Schneide des Messers beschädigt wird, weil z.B. anderes Besteck gegen das Messer schlägt.

Die Reinigungssalze sind auch nicht so harmlos, da sie sehr aggressiv sind. Hier kann Flugrost entstehen, welcher sich gerne auf dem Messer absetzt. Und Holzgriffe haben ebenfalls nichts in der Spülmaschine verloren, weil sie dort auf Dauer stumpf werden und aufquellen können.

TIPP: Ihre geschmiedeten Messer werden es Ihnen danken, wenn sie regelmäßig mit einem neutralen Speiseöl gepflegt werden.

Pflegen Sie den Griff Ihres Messers mit Öl.

Messer mit Holzgriffen sind oft besonders schön anzusehen und das soll auch lange so bleiben.

Damit der Griff Ihres Messers aus Holz mit der Zeit nicht stumpf und spröde wird, oder sogar aufquellt, reiben Sie es einfach mit etwas möglichst neutralem Speiseöl ein. Auch an den Stellen, wo Stahl in das Holz eingelassen wurde. Schmutz kann so nur schwer in das Holz eindringen.

Warum wird mein Messer stumpf?

Bei einem scharfen Messer verläuft das Klingenblatt von der Schneide keilförmig in Richtung des Klingenrückens. Ist die Schneide „verrundet“ und der Keil nicht mehr erkennbar ist, spricht man von einem stumpfen Messer.

Die Schneide des Messers ist sehr dünn. Je dünner dieses zum Teil hauchdünne Ende des unteren Teils des Klingenblatts geschliffen ist, desto leichter kann es sich verbiegen oder abbrechen. Auch bei normalen Schneidbewegungen trifft die Klinge nicht immer im optimalen Winkel auf das Schneidgut. Dadurch verformt sich die Schneide.

Säuren und Salze (Stichwort: Pflege Ihres Messers) beschädigen die Struktur eines Messers, beeinträchtigen seine Stabilität und sorgen für eine rauere Oberfläche. Dadurch wird die Korrosion des Messers beschleunigt.

Bitte achten Sie auf die richtige Schneidunterlage! Wir empfehlen Holz, Kunststoff geht ebenfalls. Andere Materialien wie z.B. Glas, Granit oder Schiefer können durch ihre Härte die Klinge zu sehr beanspruchen oder sogar beschädigen und Ihr Messer kann nicht mehr keilförmig durch das Schnittgut gleiten.

Ein stumpfes Messer kann nicht mehr nachgeschärft werden, sondern benötigt einen neuen Schliff. Dazu wird (in der Regel) auf beiden Seiten der Schneide Material abgetragen und eine neue, sehr feine Schneide geschliffen.

Was kann ich selbst tun?

Auch das beste Messer nutzt sich mit jedem Schnitt etwas ab und muss deswegen regelmäßig nachgeschärft werden. Dazu ist die regelmäßige Nutzung eines Wetzstabes empfehlenswert. Bei guter Pflege kann die Grundschärfe besonders lange erhalten bleiben. Wenn der Wetzstab keine Wirkung mehr zeigt, verdient Ihr Messer einen Nachschliff.

Wenn Sie jedes Mal die maximale Schärfe Ihres Messers nutzen möchten, machen Sie es wie die Profis: achten Sie darauf, vor jedem Gebrauch ihre Messer abzuziehen.
Beim Wetzstahl (umgangssprachlich auch gerne als Wetzstab bezeichnet) unterscheidet man zwischen „richtenden Wetzstahl“ und „spanenden Wetzstahl“.

 Richtender Wetzstahl:
– tatsächlich häufig in Form eines Stabes
– poliert oder mikrofeine Struktur
 – Schneide wird gerichtet (nicht geschliffen)
– kein Materialabtrag
– wird zum Abzug von sehr scharfen Messern empfohlen

Spanender Wetzstahl
– häufig ein spezielles Gerät
– eher grob oder fein
– oft mit harten Beschichtungen (Saphir, Diamant)
– deutlicher Materialabtrag aber nur vermeintliche Schärfe, da nur kurzfristig vorhanden: die produzierte Schneide ist zu rau

 

Messers Schneide empfiehlt, ausschließlich einen richtenden Wetzstahl zu verwenden, weil dieser Ihr Messer sanft und effektiv nachschärft.
Bitte beachten Sie dabei: Ihre Messer können kommen wieder in die Nähe der Ursprungsschärfe… erreichen diese aber nicht mehr.

Zum Schärfen wird das Messer in einem Winkel von ca. 20 Grad an den Stahl angelegt und mit leichtem Druck Bart zur Spitze über den Stahl bewegt (gewetzt). Dies ist die sicherere Methode des Arbeitens, die Bewegung weg vom Körper.

Man kann auch das Heft des Messers an der Spitze des Stahles ansetzen und dann den Stahl entlangfahren, bis die Messerspitze vor dem Griff des Stahles ist. Das macht man jeweils abwechselnd links und rechts (also Vorder- und Rückseite des Messers).

Man kann schiebend (schneidend) oder ziehend arbeiten. Dieses Abziehen entfernt im Prinzip keinen Stahl von der Klinge, das Messer wird dabei also nicht geschliffen, sondern lediglich nachgeschärft – vorausgesetzt natürlich, man verwendet einen polierten Stahl, der nicht abrasiv ist.
Vielmehr werden durch das Wetzen mikroskopisch kleine Unebenheiten auf der Klinge wieder aufgerichtet, so dass sie wieder eine gerade Linie bildet und besser schneiden kann.

Ein Wetzstahl ist also nur dann wirklich wirksam, wenn die Klinge im Prinzip bereits einen ausreichend scharfen Schliff aufweist, auf der durch die Benutzung kleine Unebenheiten entstanden sind, die durch den Wetzstahl wieder aufgerichtet werden.

Lagerung von Messern

Wie bewahre ich meine Messer auf?

Als erstes sagen wir schon mal, wo Ihre Messer nicht hinkommen sollten: als lose Sammlung in irgendwelchen Schubladen! Hier kommen sie immer wieder mit anderen Messern oder sonstigem Besteck in Berührung. Auch das führt zu stumpfen Messern und hinterlässt Kratzspuren. Diese sind nicht nur unschön, sondern auch ein Sammelort für Schmutz und Rost.

Welche Möglichkeiten gibt es also?

Messerblock:
Hier finden Ihre Messer einen gut geschützten Aufbewahrungsort. Messer werden sicher verstaut und können nicht verrutschen. Ein Nachteil besteht darin, dass man nur mit Übung erkennen kann, welches Messer sich wo befindet.
Achten Sie auf die Möglichkeiten zur Reinigung (z.B. durchgehende Schlitze oder Reinigungszubehör im Lieferumfang). Manche Messerblöcke nehmen auch Zubehör auf, wie z.B. einen Wetzstab oder auch Scheren.

Der Hauptunterschied besteht natürlich im verwendeten Material und in der Anzahl der aufzunehmenden Messer.

  • Holz: weiches, natürliches Material und damit schonend für Messer und Umwelt
  • Metall: ausgefallenere Designs (unterschiedliche Materialien kombinierbar)
    leicht zu reinigen, optisch schneller anfällig gegen Verschmutzung
    hartes Material und damit eine Gefahrenquelle für Beschädigungen
  • Beton: meist etwas teurer, hohes Eigengewicht bedeutet eine hohe Standfestigkeit
    hartes Material und damit eine Gefahrenquelle für Beschädigungen
  • Kunststoff: günstige, oftmals als Einstiegsvariante gewählte Alternative
    meist messerschonender, weicher Kunststoff, viel Chemie
    einfache Reinigung
  • Magnet: Messer werden angeheftet und können so frei platziert werden
    leichtes Erkennen Ihrer Messer, jedoch nicht für alle Messer geeignet

 

Magnetschiene / Messerleiste
Hierbei handelt es sich überwiegend um Varianten für die Wandmontage. Auch hier gibt es unterschiedliche Materialvarianten, je nachdem was zu Ihrer Einrichtung passt. Es gibt hier ebenfalls Steckvarianten und klassische Magnetschienen. Auf jeden Fall haben Sie Ihre Messer schnell griffbereit und können Sie auch schnell erkennen. Sie sind platzsparend und lassen sich auch leicht erweitern.

 

Fächerschublade
Hier gibt es Einsätze zu kaufen in der Hoffnung, dass diese bei Ihnen zu Hause auch passen und nicht verrutschen. Einige Küchenhersteller bieten auch direkt passende Lösungen an. Ansonsten hilft Ihnen auch Ihr örtlicher oder nächster Möbelschreiner gerne weiter.

Die Messer sind aus dem Blickfeld weg(geräumt), nehmen keinen zusätzlichen Platz in Anspruch und verschmutzen (Staub) auch nicht bei längerer Nichtnutzung.

Gebrauch und Handhabung von Messern

Grundausstattung von Messern – eine Empfehlung

Wenn Sie immer nur ein Brot schneiden, dann brauchen Sie auch nur ein Brotmesser. Sehr wahrscheinlich wird Ihr Schnittgut sich jedoch etwas abwechslungsreicher präsentieren, was zumindest eine Grundausstattung an unterschiedlichen Messer sinnvoll erscheinen lässt.

Kochmesser

Länge 15 bis 30 cm.
Es hat eine breite und starke Klinge, welche sich zur Messerspitze und zur Schneide verjüngt. Es ist vielseitig einsetzbar, für das Schneiden und Zerteilen von Fleisch, Fisch, Gemüse, Kräutern oder Nüssen. Es eignet sich auch hervorragend zum Schneiden von größeren Mengen,

Gemüsemesser

Klingenlänge meist bis 10 cm.
Das Gemüsemesser ist meistens der kleine Vorbereiter. Der Klingenrücken ist leicht gewölbt und unter den Gemüsemessern gibt es diverse Varianten (z.B. Tomatenmesser mit Wellenschliff, oder das Schäl- oder auch Tournimesser mit einer gebogenen Klinge). Es eignet sich zum Schälen von Kartoffeln, Putzen von Gemüse, zum Schneiden von Obst und Gemüse. Auch zum Schneiden feinerer Verzierungen ist es gut geeignet.

Universalmesser

Länge 10 bis 15 cm.
Hier finden sich unterschiedliche Bezeichnungen. Man liest auch schon mal vom Mehrzweckmesser, Allzweck oder einfach auch nur Küchenmesser. Gerade wenn man nicht täglich in der Küche steht und noch etwas Respekt vor dem Kochmesser hat, greift man gerne auf diese Variante zurück. Denn damit lässt sich nahezu alles erledigen.

Fleischmesser

Klingenlänge um die 20 cm
Es hat eine lange, spitze und dünne Klinge. Seine Schneide ist glatt. Es eignet sich sehr gut zum Schneiden und Tranchieren, unabhängig davon, ob es sich um rohes oder gebratenes Fleisch handelt. Auch dünne Fleischscheiben lassen sich problemlos schneiden (z.B. beim Schinken). Durch den sauberen Schnitt durch das Fleisch, geht kein wertvoller Bratensaft verloren. Die Fortführung, wenn die Klinge noch flexibler sein soll, wäre das Ausbeinmesser. Es ist kleiner, seine Klinge flexibel, so dass Knochen und Sehnen gut vom Fleisch abgelöst werden können.

Brotmesser

Es verfügt über eine lange, wellenartig geschliffene Klinge, mit der sich die Kruste des Brotes gut durchtrennen lässt. Es schneidet – wenn es von guter Qualität und Schärfe ist, glatte und krümellose Scheiben. Mit dem Brotmesser lassen sich auch weiche Früchte zerschneiden. Ein Nachschärfen ist hier – durch den Wellenschliff – meist erst nach einigen Jahren notwendig. Was macht ein gutes Messer aus?

Kauftipps. Was macht ein gutes Messer aus?

Bevor Sie nach einem neuen Messer greifen, ist es wichtig, Qualität zu begreifen. Hochwertige, geschmiedete Messer weisen typische Merkmale auf, die sie auf den ersten Blick von den weniger guten unterscheiden.

Vielleicht ist Ihr Messer bereits hochwertig, aber einfach nur stumpf. Jedes geschmiedete Messer lässt sich durch den Messers Schneide Service nachschleifen!

Welche Merkmale sollte ein gutes Messer haben?

Material
Der rostfreie Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl ist seit über 50 Jahren das Markenzeichen guter europäischer Messer. Dieser Messerspezialstahl garantiert absolute Schärfe und erfüllt höchste hygienische Anforderungen. Einfacher ausgedrückt: Qualitätsmesser werden aus gehärtetem und geschmiedetem Stahl gefertigt. Der Vorteil ist die lange Haltbarkeit, denn diese Materialtypen lassen sich hervorragend nachschleifen.

Es gibt gute Messer mit rostfreiem Edelstahl oder auch mit Kohlenstoffstahl, der rosten kann. Lassen Sie sich vom rostfreien Edelstahl nicht blenden. Denn Klingen aus Kohlenstoffstahl sind schärfer als Edelstahlklingen, brauchen aber auch mehr Pflege. Wenn Sie unsere Tipps zur richtigen Messerpflege beachten und beherzigen, ist das aber ganz einfach.

Ein gutes Messer lässt sich an seinem Klingenprofil erkennen. Je dicker der stumpfe Teil der Klinge, desto hochwertiger das Messer. Es bleibt lange scharf und lässt sich viele Male schleifen

Andere Klingenmaterialien sind auch sehr interessant, jedoch für den alltäglichen Hausgebrauch weniger zu empfehlen: Keramik ist leicht zerbrechlich und kann nur professionell nachgeschärft werden. Damaststahl ist zwar hochwertig, aber auch sehr anfällig für Rost und darf nur am Schleifstein nachgeschärft werden.

Verarbeitung
Hochwertige, geschmiedete Messer weisen typische Merkmale auf, die sie auf den ersten Blick von den weniger guten unterscheiden.

Ein geschmiedetes Messer besteht immer aus einem Stück Stahl.
Ein qualitativ hochwertiges Messer verfügt über eine Art „Kropf“. Diese Verdickung aus Metall befindet sich zwischen dem Griff des Messers und der Klinge.
Sie können davon ausgehen, dass ein Messer mit Kropf in der Regel geschmiedet wurde, wobei hier ein fugenloser Übergang zum Griff wichtig ist.

Der Kropf sorgt für eine gute Balance des Messers. Außerdem verhindert er, dass Ihre Finger abrutschen, dient also gleichzeitig als Fingerschutz.

Nur diese Art der Herstellung verspricht höchste Stabilität und eine perfekte Balance.

Beim Griff gilt: je kleiner die Fuge zwischen Schale und Klingenerl, desto besser. An diesen Stellen können sich ansonsten Bakterien leichter festsetzen.

Schärfe
Von jedem Messer wird erwartet, dass es von Anfang an scharf ist. Doch nur ein gutes Messer bleibt es auch.
Voraussetzungen für eine dauerhaft hohe Schnitthaltigkeit sind hochwertiger Stahl, konsequent durchgeführte Wärmebehandlungen und natürlich die präzise Bearbeitung der Schneide.

Wie Sie die Schärfe Ihres Messer möglichst lange erhalten, erfahren Sie unter „Pflege“ und dem Punkt „Was kann ich selbst tun?“

Griff
Ein Messer muss gut in Ihrer Hand liegen, denn dann geht das Schneiden leichter. Je mehr sie schneiden, umso wichtiger.

Ein ergonomisch geformter Griff verhindert ein gefährliches Abrutschen und das Ermüden der Hand.
Bei genieteten Griffen sollten Sie darauf achten, dass die Nieten Teil des geschmiedeten Messers sind. Aufgesetzte Nieten rosten schneller.
Holz als Griffmaterial braucht viel Pflege, da es als natürlicher Werkstoff nicht so fugendicht ist und zum Aufquellen neigt. Dafür sieht es meist wesentlich schöner aus.

Eine weitere Eigenschaft von hochwertigen Messern ist ihre nahtlose Verbindung von Griff und Klinge. Das hat den Vorteil, dass sich dort weder Schmutz noch Wasser ansammeln kann – ein hygienischer Vorteil.

Schneidetechniken mit Messern

Welcher Teil der Messerklinge eignet sich wofür?

Klingenspitze

Der vordere Teil der Klinge eignet sich für kleine Schneidarbeiten, wie z. B. Schalotten, Knoblauch oder Radieschen.

Klingenrücken

Mit dem stabilen Klingenrücken können kleinere Knochen zerhackt oder Krustentiere geöffnet werden. Diese Arbeiten sollten Sie niemals mit unteren Klingenteil, der Schneide, ausführen.

Klingenblatt

Das Klingenblatt bietet sich zum Flachdrücken von Knoblauch und zum Aufnehmen von Schneidgut, wie z. B. Kräutern, an. Dafür eignen sich (große) Kochmesser hevorragend.

Schneide (Wate)

Mit dem mittleren Teil lässt sich weiches und hartes Schneidgut zerteilen. Die geschwungene Klingenform ist ideal zum Wiegen und Schneiden von z. B. Kräutern. Mit dem hinteren Teil der Klinge kann man schwer durchzutrennendes Schneidgut zerteilen. Die Kraftumsetzung ist in diesem Bereich optimal.

Wie benutze ich mein Messer richtig?

Das beste Werkzeug verliert seinen Nutzen, wenn man es nicht richtig einzusetzen weiß. Bei Messer sind wir uns zumindest meist sicher, was wir damit anstellen wollen: Schneiden. Das funktioniert umso besser, je mehr die unterschiedlichen Techniken beherrscht bzw. angewendet werden.

Handhaltung

Umgreifen Sie beim Schneiden das Messer mit der ganzen Hand. Vermeiden Sie es, Ihren Zeigefinger auf den Messerrücken zu legen. Viele Menschen wollen damit mehr Druck auf das Messer ausüben, was bei Qualitätsmessern aber nicht notwendig ist.
Es wird nur leicht geführt und schneidet quasi von selbst mit einem ziehenden Schnitt durch das Schnittgut.

Wenn Sie wie ein Profi schneiden wollen, dann haben wir hier für Sie die richtige Griffhaltung am Beispiel des Kochmessers (mit dem Profis am häufigsten arbeiten):

Greifen Sie Ihr Kochmesser mit Mittelfinger, Ringfinger und dem kleinen Fingen am vorderen Griffstück, also direkt am Übergang zum Kropf.
Ihren Zeigefinger und Ihren Daumen legen Sie direkt an (also seitlich) die Klinge.
Mit dieser Profitechnik führen Sie Ihr Kochmesser mit viel Gefühl und dem notwendigen je nach Schnittgut erforderlichen Kraftaufwand.

Mit dem „Krallengriff“ kann das Schnittgut perfekt gehalten und fixiert werden, so kann man sicher und effektiv schneiden.
Daumen und kleiner Finger umgreifen es von außen, die mittleren, eingekrümmten Finger halten es von oben fest.
Für eine bessere Schnittführung können die Knöchel der mittleren Finger auch gegen die Messerklinge gedrückt werden.
Aber Vorsicht: Fingerspitzen weg von der Gefahrenzone! Ziehen Sie den Daumen und den kleinen Finger immer hinter die Schnittkante zurück.

Sowohl die Hände als auch das Messer selbst sollten immer trocken sein, damit ein Abrutschen vermieden werden kann.

Schnitttechnik

Wiegeschnitt:
Die effektivste und eleganteste Schneidetechnik ist das Wiegen mit dem Kochmesser.

Die Technik ist einfach, erfordert aber ein klein wenig Übung.
Lassen Sie die Messerspitze beim Schneiden immer auf dem Brett.
Heben Sie den mittleren Teil der Klinge in einer Wiegebewegung über das Schneidgut und schneiden Sie es nach vorne und gleichzeitig nach unten schiebend in feine Scheiben, Streifen oder Würfel.
Nach der dritten, vierten Zwiebel oder Karotte werden Sie schon in einem angenehmen und zügigen Rhythmus wiegen und sich immer weiter verbessern.

Ganz wichtig: Sauber schneiden, nicht quetschen oder hacken. Sonst treten Flüssigkeiten aus, die eigentlich erst beim Kochen ihr Aroma entfalten sollen. Hier werden Sie sehr schnell feststellen, ob Ihr Messer eventuell einen Nachschliff braucht.

 Horizontaler (langer) Schnitt:
Weiches und labiles Schneidgut wie beispielsweise Geflügel, Schinken oder Lachs schneiden Sie mit langen, durchgezogenen Schnitten zum Körper hin.
Nutzen Sie unbedingt die gesamte Länge der Klinge.
Kurze, reißende Bewegungen zerstören das Schneidgut.
Verwenden Sie ein Messer mit entsprechend langer Klinge. Außerdem sollte die Klinge nicht zu breit sein, feine Scheiben können sonst anhaften.

Vertikaler Schnitt:
Festes Gemüse schneiden Sie mit gleichmäßigem Druck von oben nach unten. Und immer mit dem hinteren Teil der Klinge, damit lässt sich die Kraft am effektivsten umsetzen.

Brotschnitt:
Zuerst reißen Sie mit der gezahnten Klinge die harte Kruste des Brots an. Wenn Sie durch die Kruste sind, auf keinen Fall die weiche Krume zerdrücken. Sondern immer schön weiter schneiden, bis die Scheibe vom Laib fällt.
Das müsste mit 3 bis 4 sauberen, die volle Klinge ausnutzenden Schnitten mühelos zu schaffen sein.

FAQ

Welche Fragen dürfen wir Ihnen beantworten?

Vorteile

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Warum sollte ich meine Messer bei Messers Schneide schleifen lassen?

Messers Schneide ist ein neuartiger Schleifservice, der unseren Kunden vielseitige Vorteile bietet: Sie können Ihre Messer in einem Partnergeschäft in Ihrer Nähe abgeben, erhalten Ihre professionell nachgeschärften Messer bereits nach spätestens vier Tagen zurück und haben volle Transparenz über die Kosten. Die Messer werden bei unseren Partner-Schleifbetrieben geschliffen, allesamt professionelle Handwerksbetriebe mit jahrelanger Erfahrung. Da unsere Partner-Schleifbetriebe alle regional arbeiten, haben wir kurze Wege, bündeln die Anfahrten und reduzieren notwendige Emissionen auf ein Mindestmaß. Zudem ist es in der Regel ressourcenschonender, sein Messer nachschleifen zu lassen, statt es wegzuschmeißen und sich ein Neues zu kaufen. Zudem ist die Partnerschaft auch für die Schleifbetriebe ein Mehrwert, da sich diese über eine bessere Auslastung freuen können.

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So geht's

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Was sind Partnergeschäfte

Wir sind ein regionaler Schleifservice in Köln. Die Nähe zu unseren Kunden liegt uns am Herzen. Daher bieten wir unseren Service vor Allem dort an, wo Sie Ihr „Schnittgut“, Ihre Lebensmittel, Getränke und die Küchenausrüstung kaufen. Bei ausgewählten Geschäften können Sie Ihre Messer zum Nachschleifen abgeben. Wir sammeln die Messer dort ein, sorgen für einen professionellen Nachschliff und liefern sie wieder zum Partnergeschäft. Wir bauen unser Netzwerk an Partner-Schleifbetrieben kontinuierlich aus. Sie vermissen ein Geschäft als Partnergeschäft? Dann schreibe Sie uns gerne.

Wann sollte ich meine Messer beim Partnergeschäft abgeben?

Sie finden unter www.messers-schneide.de/partnergeschaefte das Datum, zu dem wir jeweils bei den Partnergeschäften die Messer abholen, um sie zu unseren Partner-Schleifbetrieben zu transportieren. Da Sie sicherlich nicht lange auf Ihre geliebten Messer verzichten möchten, sollten Sie diese möglichst kurz vor unserem Abholtag bei dem Partnergeschäft Ihrer Wahl abgeben, z. B. einen oder zwei Tage vorher.

Wie lange dauert es, bis ich meine Messer wieder abholen kann?

Wir sichern Ihnen zu, dass Ihre Messer drei Werktage nach unserem Abholtag (für die Abholtage siehe www.messers-schneide.de/partnergeschaefte) beim Partnergeschäft wieder zur Abholung für Sie bereit liegen. Ein Beispiel: Messers Schneide Abholtag laut unser Website „Zweiter Dienstag im Monat“. Sie geben ihre Messer also einen Tag vorher, am Montag, bei dem Partnergeschäft Ihrer Wahl ab, wir sammeln diese am Dienstag dort ein und liefern sie drei Werktage später, also am Freitag, wieder beim Partnergeschäft ab.

Wie, wann und wo bezahle ich den Nachschliff meiner Messer durch Messers Schneide?

Sie zahlen den Nachschliff bequem beim Abholen der Messer direkt bei dem Partnergeschäft.

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Schärfe

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Wie erkenne ich, ob ein Messer scharf ist?

In Zeiten, wo alles digital und per App funktioniert, klingt es evtl. komisch, aber die beste Art, die Schärfe einer Messerklinge zu testen, ist immer noch das Schneiden einer Tomate! Das Messer sollte die Tomate ohne großen Druck zerschneiden, die beiden Teile des Gemüses sollten nicht ausgefranst sein, die Tomate nicht zerquetscht. Man kann auch ein Blatt Papier nehmen, es zwischen Daumen und Zeigefinger festhalten und mit dem Messer das lose herunterhängende Blatt von oben nach unten zerschneiden. Wenn der Versuch eher einem Reißen entspricht oder Ihr Messer immer wieder abrutscht, dann ist es höchste Zeit für einen Nachschliff!

Schärfen Sie auch Messer mit Wellenschliff?

Gerne schärfen wir auch Messer mit Wellenschliff nach, also z. B. Brotmesser. Geben Sie dies bitte auf dem Abholzettel unter „Anmerkungen“ an.

Schärfen Sie auch besondere Messer, also Damastmesser, Jagd- und Freizeitmesser?

Gerne schärfen wir auch Ihre besonderen Messer, wie z. B. solche mit einer Damastklinge oder Ihre Freizeitmesser.

Welche weiteren Services bieten Sie an?

Mit Stolz und Leidenschaft übernehmen unsere Handwerker auch besonders herausfordernde Aufgaben. Sie möchten ein altes Silberbesteck wieder aufarbeiten lassen? Kein Problem: Unsere Profi-Schleifer polieren Kratzer raus, schärfen auch Klingen von Besteckmessern oder geben dem Wellenschliff solcher Besteckmesser wieder neue Schärfe. Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen hierzu.

Ich möchte meinem Messer eine persönliche Note geben. Wie können Sie dies machen?

Wir bieten Ihnen an, Ihre Messer mit individuellen Logos, Wappen oder Namen zu versehen? Gerne erstellen wir hierfür auch das Design für Sie. Wir bringen diese Zeichen oder Text durch ein Laserverfahren, durch Ätzen oder durch eine Gravur auf, ganz nach Ihren Wünschen. Sie haben hieran Interesse? Dann kontaktieren Sie uns gerne.

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Preise

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Was kostet es bei Messers Schneide, Messer nachschärfen zu lassen?

„Einfach. Scharf.“ heißt, dass Sie keine seitenlange Preisliste durchstöbern müssen. Wir haben nur drei Preise: 5,90€ für Messer mit einer Klingenlänge bis 8cm, 8,90€ für Messer mit einer Klingenlänge von 8 bis 18cm und 10,90€ für alle Messer, die eine Klinge haben, die länger als 18cm ist. Drei Preise für drei Messerlängen bedeutet für Sie: Hohe Preistransparenz einerseits und nicht zu viel zahlen andererseits: Wenn Sie uns ein kurzes Messer zum Nachschliff überlassen, zahlen Sie auch nur für ein kurzes Messer. Wir bieten den einzigartigen Service, dass Sie Ihre Messer wohnortnah bei einem Partnergeschäft Ihres Vertrauens abgeben und später abholen können. Wir holen die Messer dort ab, sorgen für einen professionellen Schliff und liefern Sie wieder dorthin zurück. Diesen Service berechnen wir mit einer einmaligen Pauschale von 4,90€ pro Kunde, egal, wieviele Messer Sie schleifen lassen. Tipp: Sollten Sie selber mal nur ein oder zwei Messer schleifen lassen wollen sammeln Sie doch einfach noch die Messer Ihres Nachbarn ein.

Wie wird die Länge der Klinge gemessen?

Klingenlänge heißt von der Messerspitze bis zum Ende der Klinge, also dort, wo der Griff anfängt.

Was kostet es, mein altes Silberbesteck aufarbeiten zu lassen?
Was kostet ein Wellenschliff?

Ein Wellenschliff kostet zusätzlich zu den regulären Preisen 3,- €.

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